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August / September 2019

ETF – was ist wichtig?

Exchange Traded Funds oder ETFs sind beliebt. Wir beraten hierzu seit 2006 und institutionelle Anbieter setzen schon länger auf diese Anlageform. Höchstmögliche Streuung in einen Markt und sehr geringe Kostenstruk-turen zeichnen ETFs aus, aber auch die meisten gemanagementen Fonds schlagen den Vergleichsindex nur selten. Doch wer die Wahl hat hat die Qual, d.h. welchen ETF sollen Sie nehmen, meist stehen mehrere zur für ein und gleichen Markt zur Verfügung.

Bitte nicht nur auf die Kosten schauen, es gibt eine Reihe anderer wichtiger Kriterien die gleichwertig wichtig sind.
Wo liegen die Vor- und Nachteile zwischen wiederanlegende oder ausschüttende Fonds? Was ist besser für mich? Es gibt kein richtig oder falsch als Antwort, sondern es hängt an Ihrer Präferenz ob Sie beispielsweise Ausschüttung weiter für den Vermögensaufbau nutzen wollen oder lieber für den Konsum.

Fondsvolumen, ein wichtiges Kriterium. Kleinvolumige ETF sind oftmals risikoreicher aber auch der Herausgeber kann den Fonds wieder schließen und Liquiditätskosten schmälern die Rendite.

Währungsrisiken kommen dann ins Depot, wenn Sie außerhalb der Eurozone investieren. Oftmals geht an den US-Dollar kein Weg vorbei, gerade in den USA und bei asiatischen ETFs. Es gibt aber auch ETFs, welche in Euro notiert sind, doch die Hintergrundwährung ist US-Dollar. Was tun? Das kann nicht pauschal beantwortet werden. Währungsrisiken bieten auch interessante Chancen. Wir denken, dass das Währungsrisiko langfristig sich ausgleicht.

Eine zentrale Frage am Markt: Nehme ich besser physische oder synthetische ETFs?
Eine Falle liegt bei den Kosten, denn oftmals sind dann die Kosten sehr niedrig wenn der ETF synthetisch, also durch Tauschgeschäfte gebildet wird. Üblich sind synthetische ETFs bei Nischenmärkte oder Märkte wie Rohstoffe. Synthetische ETFs müssen kritisch hinterfragt werden, gerade nach der Finanzkrise 2008. Aber auch bei den physischen ETFs gibt es Risiken wie der Abweichungsgrad vom wirklichen Index. Die Kennzahl Tracking weist die Abweichung aus. So ist nachvollziehbar, warum ein ETF meist nicht eins zu eins die Wertentwicklung des tatsächlichen Index abbildet. Auch die Kosten spielen eine Rolle, die verständlicher Weise bei synthetischen ETFs geringer sind.

Die Sampling-Methode ist ein Weg Kosten bei ETFs zu sparen, d.h. hier bilden nur die großen Index-Werte den ETF. Die kleineren Werte beeinflussen den Index nur geringfügig, daher wird auf diese gänzlich verzichtet. Dies geschieht um Kosten zu sparen oder die Rendite zu erhöhen. Natürlich hat dies gleichbedeutend eine Auswirkung auf die Sicherheit.

Die Marktmeinung ist aber das Zentrale Kriterium
Welche Anlagestrategie verfolgen Sie? An dieser Stelle kommt die Glaskugel auf den Besprechungs- oder Wohnzimmertisch vieler Anleger, Berater und Banken. Man sollte nicht vergessen, dass es niemand weiß wie sich der Markt morgen präsentiert. Alle Bewertungen und Analysen sind vergangenheitsbezogen und garantieren nichts für die Zukunft.

So ist auch diese Zusammenstellung nicht als verlässliche Prognose, Untersuchung und/oder Anlageberatung zu verstehen und stellt auch in keiner Weise ein Angebot oder Empfehlung für den Kauf/Verkauf von Finanzinstrumenten bzw. ein für/wider einer Strategie dar. Bedenken Sie, dass jede Kapitalanlage mit Risiken verbunden ist. Geldflüsse aus den Anlagen unterliegen Schwankungen und sind niemals garantiert. Es ist durchaus möglich dass Ihr eingesetztes Kapital zu einhundert Prozent verloren geht. Auch die steuerliche Betrachtung kann sich verändern. Investitionen in die Finanzmärkte ist kein verlässlicher Schutz gegen Inflation.

Wir empfehlen nachdrücklich, dass Sie sich vor einer Kapitalanlage professionell beraten lassen. Bitte beachten Sie unsere Information zum „Kriterienorientierte Investmentanlage”.
Gerne stehen wir Ihnen im Rahmen unseres kostenfreien Ersttermin zur Verfügung.

Viele Grüße

Rainer Michaelis

Wir sind zertifiziert als Fachberater „Nachhaltiges Investment“ und gehören seit Jahren zu den TOP 100 Finanzbrater Deutschlands; in Bayern belegen wir derzeit Platz 4.

Die MICHAELIS Finanzkanzlei arbeitet auf Basis der § 34 h und § 34 d der Gewerbeordnung, das heißt die Finanz- und Vermögensberatung ist eine echte Honorarberatung, eine reinrassige Wissensdienstleistung. Es geht nicht um den Verkauf von Produkten, vielmehr geht es um ehrliche Beratung, um den Verbraucher in die Lage zu versetzen, Finanzentscheidungen selbstständig zu treffen und zu verstehen. Rainer Michaelis und sein Team stehen für den besonderen individuellen Beratungsansatz mit Weitblick, der den Menschen, seine Lebensentwürfe und die damit verbundenen finanziellen Herausforderungen aus ganzheitlicher Sicht betrachtet. Wir sind im Jahr 2014, 2016 und 2018 zu den 100 besten Finanzberatern Deutschlands und als TOP Berater Deutschlands ausgezeichnet worden.